Boho geht nur im Sommer? Da bin ich anderer Meinung!
Meine große Liebe für intensive Farben, wallende Kleider und die Leichtigkeit des Hippie-Moments machen schließlich keine Pause nur weil das Wetter nicht mitspielt.
Deshalb plane ich für meine alljährlichen Shootings in den Bergen immer 1-2 Fashionshootings ein, die nicht selten meiner modischen Vorliebe, dem Boho-Chic, gewidmet sind. Häufig bringen meine Models ihre liebsten Sommerkleider und langen Röcke mit und wir stylen sie gemeinsam mit meinen Stylistinnen mit warmen Jacken, Hüten und anderen Accessoires auf wintertauglich.
Dieses Mal standen Sarah und Inna hierfür vor der Kamera und bezauberten in wunderschönen Outfits, die an verwunschene Orte, Freiheit und an geheimnisvolle Schönheit erinnerten. Traumhafte Blumengestecke rundeten das ganze ab. Meine langjährigen Freundinnen Sassi und Inna, die seit vielen Jahren als Hair- und Makeup Artistinnen arbeiten waren hierbei die Stylistinnen-in-charge und sorgten für atemberaubende Looks im Schneegestöber. Boho ist aber nicht nur als eine Art sich zu kleiden zu sehen. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem 19. Jahrhundert und bezeichnete die Lebensweise von Subkulturen und Randgruppen, die sich durch ihre besondere Ansichten, ihrer großen Individualität und Kreativität vom Rest abgrenzten. Frei sein, loslassen, sich selbst spüren. Das stand im Fokus und so sollten sich meine zwei Models auch fühlen. Wie das am besten geht? In dem ich ihnen die Freiheit lasse einfach zu sein wer sie sind. Meine Aufgabe als Fotografin ist es, genau hinzusehen und abzudrücken, wenn sich einstudierte Posen in echte Augenblicke wandeln und der Mensch hinter dem Model sichtbar wird.
Dann, und nur dann kommt der Boho-Chic zur Geltung 😉





